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Game of Stones

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Game of Stones

Keine Laufwettkämpfe, Triathlons oder SwimRuns weil diese Aufgrund der beschränkten Personenzahl nicht möglich sind. Da ist es gut, dass es eine neue Idee gibt. Wie so oft stammt sie vom „Meldeläufer“ (Michael Frenz) ,selbst leidenschaftlicher Ultraläufer, ist er auch als Veranstalter eine feste Größe in der Szene.

Game of Stones ist der griffige Name der Veranstaltung, die Läufer anspricht aber auch als Wanderer, Radfahrer oder als Mix (Wandern, Laufen und Radfahren) möglich ist. Als Einzelstarter oder maximal als Vierer Team konnte man an verschiedenen Spieltagen starten. Die Startorte sind voneinander getrennt. Da die Wertung durch ein GPX-Tracking erfolgt kann man aber über dieses auch die Wege der anderen Starter verfolgen.

Zitat aus der Ausschreibung:

„Das "Game of Stones" ist eine Einladung an alle, die gerne draußen unterwegs sind.

An alle, die es interessant finden, neue Wege und Orte kennen zu lernen.

Das "Game of Stones" findet im Pfälzer Wald (Rheinland-Pfalz, Deutschland) statt.

Hier befinden sich über 300 Rittersteine, die es zu finden gilt.

Wir haben diese Steine auf einer Internetseite angegeben, sodass man deren Standort virtuell sehen kann.

Das Ziel des Spiels ist es, an einem Spieltag (innerhalb von 24 Stunden, immer von 11 Uhr morgens bis 11 Uhr morgens) so viele Steine vor Ort einzusammeln wie möglich.“

 

Eine wirklich interessante Kombination aus neuen Wegen entdecken aber natürlich auch ein Wettbewerb bei dem es darum geht die meisten Steine zu „sammeln“. Trotz des Zieles viele Steine zu bekommen ist das Ganze aber weit weg von den üblichen Veranstaltungen bei denen es um schneller, höher und weiter geht.

Es ist nur sehr wenig vorgeben:

- die Steine auf der Internet Seite,

- die 24 Stunden

- und dass man sich an Wege halten muss.

Alles andere hat man selbst in der Hand und muss es auch organisieren. Erst eine gute Stunde vorher bekommt man einen Startort zugelost an dem man die ersten Steine sammeln muss dieser Ort darf innerhalb der 24 Stunden einmal, mit dem Auto, gewechselt werden. Jetzt bleibt es einem selbst überlassen wie man seine Tour plant, mit einer großen oder doch mit mehreren kleinen Runden um sich am Auto wieder zu verpflegen, auch wo und wie viele Pausen man macht oder ob und wie viel man schläft.

Auch sind die Steine nicht gleichmäßig verteilt, so dass man je nach Anspruch verschiedene Taktiken anwenden muss. Wenn man nur ein oder zwei Spieltage mitmacht kann man sich darauf konzentrieren Orte mit nah beieinander liegenden Steinen anzulaufen. Bei mehreren Teilnahmen evtl. sogar mit dem Ziel alle Steine zu sammeln darf man einzelne in der Gegend liegende, aber mit langem laufen verbundene, Steine nicht auslassen.

Volker und ich entschieden uns das wir da auf jeden Fall einmal dabei sein werden zumal der Pfälzer Wald nicht nur ein sehr schönes, sondern auch ein nahes Laufrevier ist.

Startort ist Wilgartswiesen, und da wir keine Ultraläufer sind entschlossen wir uns erst einmal für eine mittlere Runde. Galt es doch auch das Suchen der Steine zu üben. Keine Markierungen wie sonst bei Läufen üblich und auch kein ich glaube wir sind falsch aber die Richtung stimmt noch. Das würde nämlich bedeuten, dass man nicht direkt am Stein vorbeiläuft und dieser auch nicht gewertet wird, da der GPS-Tracker den Fehler bemerken würde. Zumal man zur sicheren Wertung durch den Tracker kurz am Stein stehen bleibt. Wenn man sich auf dem richtigen Weg befindet sind zumindest die meisten Steine gut zu finden. Markieren die Steine, die nach dem Frostdirektor von Ritter benannt wurden, doch bemerkenswerte Örtlichkeiten im Pfälzerwald.

Nach kurzer Zeit hatten wir eine Kombination der Orientierung aus der virtuellen Karte der Lauf Navigations App und der Beschilderung gefunden. Zu Gute kam uns, dass die ersten Steine alle in einer Richtung lagen. Nun mussten wir den Rückweg angehen mit einem kleinen Umweg wollten wir noch 4 Steine mitnehmen. Ein Blick auf die Karte belehrte uns eines Besseren. Die Steine, die beim schnellen hinschauen auf einer Linie lagen waren nur durch lange Laufwege miteinander verbunden. Damit hätte sich der Weg auf über 20 Km summiert. Also den direkten Weg zurück auch wenn dieser nur 1 Stein brachte. Dafür lieber, nach einer Pause und Klamottenwechsel, noch eine Runde in eine andere Richtung dranhängen.

Um 20 Uhr waren wir von dieser wieder zurück nach insgesamt 45 km und etlichen Höhenmetern reichte es für heute. Kurze Katzenwäsche am nächsten Bach, essen und bald schlafen war angesagt. Nach kurzer nicht gerade erholsamer Nacht im Auto wechselten wir in ein kleines Seitental.

Da hatten wir für den zweiten Tag nur eine kleine Runde mit 12 km und mit einer Handvoll Steinen eingeplant, da wir natürlich mit der Müdigkeit und den nicht mehr fitten Beinen gerechnet hatten. Jetzt hatte uns aber das Spiel gepackt, mit nur einem kleinen Umweg könnten wir die Anzahl der Steine verdoppeln die Beine schrien: „NEIN“ der Kopf entschied: „Natürlich machen wir das“. Kurz vor dem Rückweg lockte auf der Karte eine Ansammlung von mehreren Steinen. Sind ja „nur“ 5 km bis dahin - ja klar - aber die muss man auch zurück!

Volker der noch fitter war hätte sich die Zusatz Kilometer durchaus noch vorstellen können. Dieses Mal konnten sich jedoch meine Beine durchsetzen. Also zurück zum Auto. Insgesamt hatte sich die heutige Tour dann fast verdoppelt und auf 21 km summiert.

Nach 29 gesammelten Steinen mit ca. 65 km laufen in zwei Tagen stand für uns fest, dass dies nicht der letzte Start beim Game of Stones war.

Jörg und Volker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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